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<pre>Sie haben es geschafft! Mit einem 2:2 gegen Hannover 96 hat der FC Ingolstadt letztes Wochenende den Klassenerhalt in der Bundesliga rechnerisch perfekt gemacht.  <p> Insofern ist es eine amüsante Pointe, dass das Bundesliga-Abenteuer der Ostdeutschen nun ausgerechnet in Sinsheim beginnt; bis vor kurzem hatten bekanntlich noch die Kraichgauer als bevorzugtes Hassobjekt der eingefleischten Fußball-Puristen herhalten müssen.  <p>  Vor allem vom aus Istanbul geflüchteten Weltmeister erhoffen sich die Schwaben sofortige Hilfe. Wir Wettfreunde sind gespannt, ob der im Herbst von Heimweh geplagte Ur-Dortmunder diese auch auf Anhieb leisten kann. <p> „Was mich am meisten aufregt ist, dass wir zwei Standard-Tore bekommen, das ist nur Einstellungssache, das müssen wir besser verteidigen.“ <p>  In welche Richtung es heuer gehen wird, steht zwar noch in den Sternen, die Gefahr, dass sich Hamburg und der FCA früher oder später abermals im Tabellenkeller wiederfinden, besteht jedoch durchaus.  </pre>


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<pre>„Es hat gegen Schalke sehr viel Spaß gemacht“, sagte 98-Porfi Marcel Heller nach dem Schlusspfiff und stieß dabei auch noch eine Kampfansage in Richtung Hamburg aus: „Wir leben von der Leidenschaft. Wir wollen gewinnen. Es ist uns scheißegal, wie die Tabellenlage ist.“  <p> Dass ausgerechnet eine in der Europa League kassierte 2:3-Schlappe gegen den kleinen Bruder aus Salzburg den Mini-„Fehlstart“ krönte, hatte die Ostdeutschen offensichtlich mit entscheidendem Nachdruck an der Ehre gepackt.  <p>  „Das spricht für den Charakter und die Mentalität des Teams. Das ist eine neue Qualität“, erklärte Abwehr-Chef Sebastian Langkamp. „Früher herrschte nach Gegentoren oft Panik, jetzt sind wir reifer und cooler“, legte sein Teamkollege, Salomon Kalou, nach. <p> Im Gegenteil: Nach der Niederlage im Derby gegen Bremen (1:2) sowie den gleichzeitigen Erfolgen von Wolfsburg, Mainz und Augsburg beträgt der Vorsprung des Bundesliga-Dinos auf die Relegation nur noch einen mickrigen Zähler. <p>  Von Spieltag zu Spieltag stellt sich für verschiedene Begegnungen die Frage, mit welcher Toranzahl zu rechnen ist. Zwei Partien habe ich mir an diesem Spieltag für eine Wette herausgesucht, die sich eher um weniger Treffer drehen.  </pre> 


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<pre> Zwar wurde es mit der Niederlage in Köln verpasst, eine furchteinflößende Drohkulisse zu errichten; setzen sich die Hausherren jedoch im anstehenden Sechs-Punkte-Spiel durch, schieben sich die Hauptstädter damit erneut bis auf zwei Zähler an den direkten Tabellennachbarn heran.  <p> Dabei täten die Schalker gut daran, künftig den Fokus einzig und alleine auf das Geschehen am Rasen zu richten. Immerhin haben die Königsblauen mit vier Punkten Rückstand nach wie vor die Chance, auf den letzten Metern noch in die Champions League-Plätze zu rutschen.  <p>  Waren die Niedersachsen unter Thomas Schaaf kaum konkurrenzfähig, so liefert man nun Woche für Woche eine annehmbare Performance. Zuletzt musste allerdings auch Stendel erstmals erfahren, wie sich eine Niederlage in der Bundesliga anfühlt. <p>  Im Kellerduell sind beide Kontrahenten dafür bekannt, mit Toren zu geizen. Ein Blick auf die vergangenen Spiele unterstreicht diese Tatsache. Während Bochum in den zurückliegenden drei Spielen keinen einzigen Treffer selbst erzielen konnte, gelangen Schalke nach vier 0:0 am Stück zuletzt immerhin zwei Treffer beim 2:1 gegen Stuttgart. <p>  Sollten die „Wölfe“ in Hamburg etwa mit 0:1 verlieren und Augsburg in Hoffenheim, das noch um Platz 3 kämpft, mit 0:3 oder höher, dann müssten die Fuggerstädter in die Relegation. Und Wolfsburg wäre wie der HSV gerettet.  </pre>


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<pre> Zum einen, weil der Vorsprung auf Rang 7 schon jetzt fünf Punkte beträgt; zum anderen, weil nach dem bevorstehenden Heimspiel gegen den 17. aus Ingolstadt gut und gerne drei weitere hinzukommen könnten.  <p> Sowohl Hannover 96 als auch Hertha BSC präsentierten sich zuletzt nicht in Bestform.   <p> Hoffenheim hat nach starkem Saisonbeginn deutlich abgebaut, für Tore sind die Sinsheimer aber stets gut. <p>  Die Führung war zwar glücklich, doch im Großen und Ganzen betrachtet, ging der Sieg, so umstritten sein Zustandekommen auch sein mag, in Ordnung.  <p> Mit dem zwischenzeitlichen 5:0 hatte die TSG den Rückstand im Fernduell auf nur noch einen Treffer verkürzt: Anstatt die am Boden liegenden Bremer in der Folge gänzlich plattzumachen, stellten die Hoffenheimer jedoch mit einem Male das Fußballspielen ein.  </pre>


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<pre> Die sich hier offenbarenden defensiven Probleme dürften nun auch einem standesgemäßen Bundesliga-Saisonauftakt im Wege stehen. Der sich gern auf das Abwarten verlegenden Hertha sollte es ein Leichtes sein, einen schwachen Moment der Schwaben abzupassen.  <p> Erst zum vierten Mal ließ Schmidt das Offensivduo Stefan Kießling und Javier Hernandez von Beginn an ran. Überaus erfolgreich, wie sich herausstellen sollte: Der Mexikaner schnürte einen Dreierpack, Kießling netzte zwei Mal ein und bereitete auch zwei Treffer von „Chicharito“ vor.  <p>  Ohnehin ist festzustellen, dass bei den Gastgebern an sämtlichen Brennpunkten beherzt neue Spieler in die Bresche springen: Während etwa der aus Freiburg gekommene Darida auf einen Schlag alle Kreativsorgen vergessen lässt, machte Ex-Clubberer Stark bei seinem Startelfdebüt gegen Köln aus dem Stand einen Riesen-Job. <p>  Satte fünf Remis aus den jüngsten neun Partien sind dann auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich die Lage seit der Verpflichtung von Huub Stevens weiter dramatisierte — zumal das Team unter dem Holländer seinen einstmals gefürchteten offensiven Schwung verlor.  <p> Das Berliner Olympiastadion ist in der Regel für den FCA kein gutes Pflaster. Alle bisherigen fünf Versuche in der Bundesliga, einen Auswärtssieg bei der Hertha zu feiern, schlugen fehl. Drei Unentschieden waren das höchste der Gefühle.  </pre>


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